ein Körbchen voller Frühlingskräuter

Was viele als lästiges Unkraut ausreißen, sind oftmals gehaltvolle Wildkräuter mit außergewöhnlichem, intensivem Aroma,

die in die Küche ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zaubern können.

Selbst gemachtes Kräutersalz ist einfach unvergleichlich im Geschmack. Ich persönlich mag Kräutersalz stark würzig. So kann ich die Speisen damit verfeinern, ohne sie zu übersalzen.

Während Kräutersalz-Produkte im Handel in der Regel zu über 80 Prozent aus Salz bestehen, verwende ich einen viel geringeren Salzanteil. Zwischen 20 und 50 Prozent sind meiner Meinung nach ganz und gar ausreichend und geben so den Wildkräuteraromen mehr Raum zur Entfaltung.

Rezept:

200 g Ursalz (grob)

nach Belieben Wildkräuter – ich verwende: Girsch, Spitzwegerichknospen, Löwenzahnknospen, Wiesenschaumkraut, junge Schafgarbe, Gundelrebe, Bärlauch, junge Lindenblätter

Salz und Wildkräuter in einen Multi-Zerkleinerer geben und gut durchmixen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech dünn aufstreichen und im Ofen bei niedriger Temperatur max. 40° schonend trocknen.

Darauf achten, dass das Salz keinerlei Restfeuchte mehr enthält und sich gut bröseln lässt. In luftdichte Behälter füllen und trocken und vor Sonne geschützt lagern.

 

Kontakt

Naturmädl - Bianca Kibler

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