Schwebende Frühlingsknotenblumen

Ich hab mir heuer den Frühling im wahrsten Sinne des Wortes auf unseren Marillenbaum geholt - und zwar in Form eines Kokedamas.

Übersetzt heißt Kokedama "Moosball" – und genau das sind sie: etwa faustgroße Mooskugeln, aus denen eine Pflanze wächst, ganz ohne Topf. Ob am Baum hängend, als Dekoration am Tisch, Kokedamas sehen immer extravagant aus und sind ein echter Hingucker. Die Pflanzidee stammt übrigens aus Japan, wo sie sehr beliebt ist.
 
Für Kokedamas eignen sich vor allem kleine eher nach unten wachsende Pflanzen, die vor allem nicht allzu viel Wasser benötigen. Zierpflanzen wie Sukkulenten sind hier besonders geeignet, aber auch Grünlilien, Orchideen oder Hauswurzen können ohne Probleme in einer Kokedama gedeihen. In meinem Fall habe ich Frühlingsknotenblumen verwendet, die außerdem kälteunempfindlich sind.
 
Aus etwas Erde und Wasser eine Kugel formen und ein Loch drücken, in dieses Loch den Wurzelballen der Pflanze so in den Erdball einarbeiten, dass er noch immer gut zusammenhält. Für den typischen Look der Kokedamas wird die „Erdkugel“ rundherum mit Moos umwickelt. Ein dünner Draht oder auch Juteschnüre halten das ganze Gebilde zusammen. Fertig!

Kontakt

Naturmädl - Bianca Kibler

Sportplatzstraße 20, 5322 Hof

Mobil: +43 (650) 55 125 64

E-Mail: bianca@naturmaedl.at